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Aktuelles und Wissenswertes

Damit Sie immer gut informiert sind, recherchieren wir für Sie. Nachrichten über neueste Trends in der Studien- und Berufswelt spüren wir auf und  fassen diese für Sie kurz und bündig zusammen. Ein Service, der im Vergleich mit vielen anderen Karriere- und Studienberatungen seinesgleichen sucht. In unserem Download-Bereich geben wir unseren Kunden die Möglichkeit, sich mit einer Fülle von Infos zu Studiengängen und Wissensportalen, Fachmagazinen und zum Bewerbungsverfahren zu versorgen.

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KARRIERE-CHANCEN FÜR BACHELOR-ABSOLVENTEN

Die Sorge, mit dem Bachelorabschluss keinen adäquaten Job zu bekommen, ist – laut Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft (iwd 18,2015, S.6 f) - in der Regel unbegründet. Jedes zweite mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern beschäftigt heute einen Bachelor. Die Einstiegspositionen der Bachelor unterscheiden sich nicht wesentlich von denen der Masterabsolventen. In neun von zehn Betrieben starten die Bachelor mit einer eigenständig zu bearbeitenden Projektaufgabe.Auch bringt der Mastertitel keinen großen Gehaltsvorsprung gegenüber dem Bachelorabschluss. 
Alle Karrierewege stehen offen.
Bei der Besetzung von Führungspositionen entscheidet fast nie der akademische Grad, wichtige Kriterien sind: Leistungsmotivation, Identifikation mit den Unternehmenszielen und Kommunikationsfähigkeit.
  
Die TIROconsult GmbH empfiehlt häufig – trotz der Bekundungen aus Politik und Unternehmen -, den Master direkt anzuschließen. Zwar gibt es gute Einstiegschancen für Bachelorabsolventen, die Einstiegs-Gehälter unterscheiden sich nicht wesentlich von denen der Masterabsolventen. Allerdings zeigt sich bei den Aufstiegschancen für Bachelor-Absolventen häufig „die gläserne Decke“. Ein späterer Master ist auch meistens mit erheblichen Kosten verbunden.
Am besten ist es, wenn die Entscheidung, einen Master direkt anzuschließen oder nicht, individuell getroffen wird.

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FALSCHE STUDIENWAHL

JEDER 7. DEUTSCHE IST DAVON ÜBERZEUGT, DAS FALSCHE STUDIUM ODER DEN FALSCHEN BERUF GEWÄHLT ZU HABEN. JEDER VIERTE HAT INNERLICH GEKÜNDIGT.

Dieses belegt eine Studie des Personaldienstleisters Kelly Services bzw. das Meinungsforschungsinstitut Gallup. Die massenhaft verfehlte Berufswahl ist nicht nur ein persönliches Dilemma, sondern auch ein volkswirtschaftliches Problem. Trotz oder gerade wegen der enormen Freiheiten, die man bei der Berufswahl hat, scheitert ein Großteil an der richtigen beruflichen Weichenstellung fürs Leben.
Woran liegt das? 
Unsere Ansprüche an eine Berufstätigkeit sind sehr hoch, u.a., weil wir keine klare Trennung zwischen Freizeit und Beruf mehr haben, weil wir deutlich länger arbeiten müssen, als z. B. in der Vorkriegszeit, weil die Belastungen und Anforderungen gestiegen sind, sicherlich auch, weil wir selbstbestimmter, autonomer sind und auch mehr Selbstverantwortung tragen Der Beruf soll uns heute nicht nur ernähren, sondern auch anregen, herausfordern, stimulieren und die Persönlichkeit entfalten, ev. Ansehen und Prestige ermöglichen. Die Wünsche sind vielfältig und stark abhängig von der eigenen Individualität. Die Wahrnehmung dieser Wünsche ist sehr diffizil, dauert häufig lange und wird erschwert durch die geheimen oder offen Ansprüche unserer Umgebung: der Eltern, der Nachbarn, der Gesellschaft, der Medien etc.. Fehlentscheidungen als Folge der Unkenntnis des Ichs sind vorprogrammiert und fallen häufig erst nach einer Reihe von Berufsjahren auf: Stellt man nämlich die Bedürfnisse nach Erfüllung jeden Tag zurück, lässt die Spannkraft peu a peu nach, die Abwehrhaltung wird stärker; irgendwann kommt das Burnout. 
Vgl. ZEIT-Artikel vom 24.10.2014: Wann Arbeit glücklich macht
Das Projekt der NRW Landesregierung " Kein Abschluss ohne Anschluss", KAoA, trägt dazu bei, dass Jugendliche nach der Schule ohne Warteschleifen in die Berufsausbildung oder ein Studium kommen und fördert das Nachdenken über die berufliche Zukunft bei den Betroffenen. Ob die Schule die Zeit, das Fachwissen und die Distanz, die für eine Beratung nötig ist, aufbringen kann, bleibt abzuwarten.

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INTERNATIONAL MOBIL

EIN HÖHERES EINKOMMEN ERZIELEN HOCHSCHULABSOLVENTEN, DIE WÄHREND DES STUDIUMS EINE ZEIT IM AUSLAND VERBRACHTEN.

Der Vorteil beträgt 5 Jahre nach dem Examen in international ausgerichteten Unternehmen bis zu 8 Prozent.
Über ein Viertel aller deutschen Studenten , die aktuell in einem Erst- oder Masterstudium immatrikuliert sind, haben mindestens einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt absolviert. Neben dem Studium zählen dazu Praktika, Projektarbeiten, Sprachkurse, Studienreisen, Teilnahme an Sommerschulen.
Wirtschafts- und Sprachwissenschaftler (36 bzw. 33 Prozent) liegen an der Spitze, bei den Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften sind es mit 20 und 19  Prozent  weniger.
Vergleichsweise oft sind auch Medizinstudenten (29 Prozent) im Ausland, weil sich einige Länder (z. B. Ungarn) auf deutsche Numerus-clausus-Flüchtlinge spezialisiert haben.
Fremdsprachliche und interkulturelle Kompetenzen sind in einem globalisierten Arbeitsumfeld besonders wichtig, deshalb sollte der Auslandsaufenthalt im Rahmen eines Studiums ermöglicht werden. (iwd 51/52,14, S.4-5)

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