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Aktuelles und Wissenswertes

Damit Sie immer gut informiert sind, recherchieren wir für Sie. Nachrichten über neueste Trends in der Studien- und Berufswelt spüren wir auf und  fassen diese für Sie kurz und bündig zusammen. Ein Service, der im Vergleich mit vielen anderen Karriere- und Studienberatungen seinesgleichen sucht. In unserem Download-Bereich geben wir unseren Kunden die Möglichkeit, sich mit einer Fülle von Infos zu Studiengängen und Wissensportalen, Fachmagazinen und zum Bewerbungsverfahren zu versorgen.

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NICHT IN SACKGASSEN ENDEN

„Und ausgerechnet ihr bleibt still“, zieht der 28-jährige Zeit-Redakteur Caspar Shaller im Dossier der Wochenzeitung „Die Zeit“ vom 15. September 2017 ein frustrierendes Fazit seiner Recherchen über eine Generation junger Menschen, die trotz guter Ausbildungen,  bestbenoteter   Hochschulabschlüsse oft von unbezahlten zu schlecht bezahlten Praktika eilt. Mit Glück erobert diese Generation Praktika später einen befristeten, zumeist aber immer noch mäßig bezahlten  Job. „Die unter 30-Jährigen von heute haben im Vergleich zu den unter 30-Jährigen vor 40 Jahren deutlich verloren“, zitiert Shaller aus einem Bericht der britischen Zeitung „The Guardian“, deren Journalisten Zugang zu der weltweit einzigartigen LIS Cross Data Center in Luxemburg erhielten.

Shaller fügt etliche Beispiele hinzu, die seine Recherchen zu Tage förderten. Der 29-Jährige Matthias etwa, der nach seiner Ausbildung als Grafikdesigner, dem sich anschließenden Master als Produktdesigner, einer nur kurzen Beschäftigung für gerade mal 1800 Euro Brutto im Monat und nach der Insolvenz seines Arbeitgebers in der Arbeitslosigkeit landet. „Jetzt lebt er von Hartz IV und bewirbt sich weiter“, resümiert Shaller, berichtet dann von der 30-Jährigen promovierten Geisteswissenschaftlerin, die von einer Uni zur nächsten wechselt, eine schlecht bezahlte Stelle gegen die nächste eintauscht. Natürlich stets nur befristet. Oder von Lara, die zwar stolz sein darf als erste aus ihrer Familie den Hochschulabschluss absolviert zu haben, die aber als Sozialwissenschaftlerin anders als ihre handwerkenden Eltern niemals Wohneigentum wird finanzieren können.
Der Autor bezieht auch sich selbst in das Dossier ein, berichtet von seinen schlecht bezahlten Dienstleistungsjobs, mit denen er das Studium finanzierte und von seinem Leben als freier Journalist. Da verdiene er nur wenig mehr als während des Studiums, sei immerhin aber zufriedener, weil er für eine Arbeit bezahlt werde, die ihn auch interessiere. Beispiele des ökonomischen Abstiegs von Teilen einer ganzen Generation.

„Und ausgerechnet ihr bleibt still!“ Shaller sucht im weiteren Verlauf des Dossiers Antworten auf die Frage, warum anders als in Frankreich, England, aber auch den USA diese wachsende berufliche Unsicherheit statt in linkem Protest in politischer Ruhe und Merkel-Anhängerschaft mündet. Antworten findet er im Wohlstand der 50er und 60er Jahre, der in Deutschland kriegsbedingt stärker wuchs als bei den europäischen Nachbarn, aber auch in einer ausgeprägten Eigenverantwortung, die vom Prinzip richtig sei, durch die Agenda-Reformen aber zu stark in den Fokus der jungen Generation gerückt wurde.

Dass junge Menschen zornig werden angesichts einer Situation, in der in einigen, zumeist betriebswirtschaftlich ausgerichteten Berufsfeldern weiter gute Gehälter gang und gäbe sind, andere Branchen aber nur mit Praktika und schlecht bezahlten Jobs locken, kann Martina Reske verstehen. Doch für die Karriereberaterin und Gründerin der Tiro-GmbH gibt es jenseits des möglichen politischen Protests, einen individuellen Weg für viele junge Menschen. „Statt in Sackgassen zu enden, an  Lebenskreuzungen falsch abzubiegen oder weite Umweg zu nehmen, die keineswegs immer nur das Denkvermögen erhöhen, sollten junge Menschen professionelle Hilfen in Anspruch  nehmen.“ Die Berufsberaterin empfiehlt etwa eine Potenzialanalyse, die dank aufeinander abgestimmter standardisierter und individueller Tests ein Persönlichkeitsbild mit ausgeprägten Stärken und Schwächen entstehen lässt. Darauf basierend könne dann der richtige Weg beschritten werden.

Neben den ausgeprägten Interessen und Wünschen ist für Martina Reske aber auch der scharfe Blick in die berufliche Wirklichkeit von großer Bedeutung. Natürlich richtet sich auch da das Augenmerk  auf Gehaltsgefüge, Aufstiegschancen und weitere Entwicklungsmöglichkeiten. „Damit die jungen Leute nicht in die Prekariatsfalle tappen, die auch nach Einschätzung des aktuellen Kinder- und Jugendberichts der Bundesregierung immer häufiger zuschnappt.“

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Complex Problem Solving Kompetenz (CPS-Wert) beeinflusst Arbeitsmärkte positiv!

Der Grad an Complex Problem Solving Kompetenz (CPS-Wert) beeinflusst auf den zukünftigen Arbeitsmärkten den Erfolg im Berufsleben positiv. Das ist u.a. das Ergebnis eines stark interdisziplinär orientierten Forschungsprojektes „LLLight’in’Europe“, an dem Kognitionsforscher, Soziologen, Lernforscher, Wissenschaftler, die sich mit Unternehmertum und Innovation beschäftigen, und Ökonomen und aus mehr als 70 Organisationen in 15 Ländern beteiligt waren. Ziel des Forschungsprojektes war es, Zusammenhänge zwischen lebenslangem Lernen, beruflichem Einkommen und Innovation anhand umfangreicher wissenschaftlicher Forschung mit Berufstätigen und Unternehmen zu identifizieren und zu belegen. Ein besonderer Fokus lag darauf, zu untersuchen, inwieweit sich Berufe und Arbeitsmarktanforderungen bereits verändert haben, und zu bestimmen, welche Kompetenzen jedem einzelnen Berufstätigen dabei helfen können, den sich stetig ändernden Anforderungen auch in Zukunft noch besser gewachsen zu sein.

Bestätigt wurde darüber hinaus die signifikante Bedeutung des Lernumfelds im Berufsalltag neben anderen Lernphasen wie dem frühkindlichen Lernen und verschiedener Stufen formeller Bildung.

Unternehmen können von den erstellten Modellen und Instrumenten, welche öffentlich zugänglich und auf den Internetseiten des Projektes zu finden sind, Gebrauch machen und dadurch bei zukünftigen Ausrichtungen der Personalstrategie und notwendigen Veränderungen der Arbeitsorganisation profitieren. Obwohl das Forschungsprojekt erst im September 2015 endete, haben bereits mehrere Hundert Berufstätige an einem „Mentored Open Online Courses“(MOOC) teilgenommen und damit die Möglichkeit erhalten, kostenlos ihren Grad an komplexer Problemlösungskompetenz zu testen und dann – basierend auf den Ergebnissen – zu verbessern.
nach: "Wer komplex denkt, hat es einfacher" von Sebastian Paul, Tiefenbohrung, ZU Friedrichshafen, 19. 10. 2015

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INGENIEUR-WISSEN-SCHAFTEN – PASST DAS ZU MIR?

DER INGENIEUREIGNUNGSTEST IST DIE PERFEKTE ORIENTIERUNGSHILFE BEI DER FRAGE, OB DU FÜR EIN INGENIEURWISSENSCHAFTLICHES STUDIUM GEEIGNET BIST ODER NICHT.

Mit 40 Fragen aus den Bereichen Logik, Mathematik, Allgemeinbildung sowie naturwissenschaftliches und technisches Verständnis kannst du deine Fähigkeiten im ingenieurwissenschaftlichen Bereich einschätzen lassen. Die verschiedenen Wissensbereiche decken die typischen Fächerkombinationen ab, die in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen anzutreffen sind. Zusätzlich werden auch deine fachliche Neigungen und Interessen abgefragt. 
Im Test finden sich typische Logikaufgaben, wie man sie aus Intelligenztests kennt, Mathephänomene und Fragen zum naturwissenschaftlichen Hintergrundwissen. Dank des neuen, benutzerfreundlichen Designs ist er einfach zu bedienen und problemlos auf dem Smartphone nutzbar. 
Die Auswertung erfolgt bereichsspezifisch, sodass du als Nutzer selbst einsehen kannst, in welchen Gebieten noch Lernbedarf besteht. Wenn du dich im think ING. Netzwerk registrierst, kannst du deine Ergebnisse übrigens auch zu einem späteren Zeitpunkt erneut ansehen. 
Bereit gestellt wird der Test von think ING., der Ingenieurnachwuchs-Initiative des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall. 
Weitere Informationen zum Test und zur Initiative findest du hier 
https://www.think-ing.de/tools/eignungstest

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